SYNERGIEN

Das Projekt TRANSpoesie nutzt Poesie als Forschungsstrategie für die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Körperbild, Sprachbild und Krankheitsbild.
Sozialwissenschaftliche und literarische Strategien werden zur Erkenntnisgewinnung kombiniert, um die so entstehenden Synergien für eine transdisziplinäre Wissensproduktion zu nutzen.
Ein Bereich des Forschungsinteresses betrifft die transformative Bedeutung autoimmuner Prozesse: dazu entsteht eine Autoethnographie aus dem Innenraum des Krankheitsbildes SLE.
Das Akronym SLE steht für Systemischer Lupus Erythematodes und bedeutet “roter Wolf” – dieses Bild war es, das den Anlass zur Arbeit mit medizinischen Metaphern lieferte: einer Arbeit, die sich nicht nur als Analyse versteht, sondern auch als Kritik, als Kritik klinischer Sprachbilder, hinter denen nicht nur bestimmte Denkmuster, sondern auch bestimmte Handlungsmuster stehen, die sich auf Leib und Leben der Betroffenen von Autoimmunkrankheitsdiagnosen auswirken.

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